Antidepressiva: Alternativen und Ergänzungen

Unhörbares Antidepressivum: Subliminals

Eine Alternative oder Ergänzung zu Antidepressiva sind Subliminals. Mit Subliminals lassen sich neben anderem auch Depressionen behandeln. Zu unterscheiden sind visuelle und akustische Subliminals von „Silent Subliminals“.

Es handelt sich bei akustischen Subliminals um leise gesprochene Affirmationen, die mit Musik überlagert werden. Die überlagerten Affirmationen gelangen über das Ohr an Dein Unterbewusstsein. Dort sollen sie ihre stimmungs-verändernde Wirkung entfalten. Dazu müssen die unterschwelligen Informationen, die vermittelt werden, speziell auf Depressionen ausgerichtet sein.

„Silent Subliminals“ sind komplett unhörbare Affirmationen. Die benutzten Tomfrequenzen erzeugen jedoch nachweisliche eine Wirkung. Das belegen diverse Studien.

Wirkung bei Depressionen

Der Sinn der unhörbaren antidepressiven Affirmationen ist, dass Du keine inneren Widerstände gegen die für Dich nicht hörbaren Laune-Beeinflussungen aufbauen sollst. Die Wirkung von Subliminals tritt erst nach etwa vier bis sechs Wochen täglichen Hörens ein. Die Musik, die die Subliminal-Texte transportiert, kann auch nebenbei gehört werden.

Dosis und Nebenwirkungen

Die tägliche Dosis Subliminals ist mit der Länge der CD oder MP3 vorgegeben. Überdosierungen sind nicht möglich. Zu Nebenwirkungen kann es nur kommen, wenn die Musik oder die Silent Subliminals zu laut gehört werden. Bei Silent Subliminals kann es zu Kopfschmerzen kommen, wenn die unhörbaren Beeinflussungen zu laut eingestellt werden. Ursächlich dafür ist – trotz der Unhörbarkeit der Informationen – die aufgenommene Schallenergie. Dann solltest du die Laustärke einfach verringern.

Ein empfehlenswertes Subliminal ist dieses hier:

Zum Subliminal hier klicken

Statt Antidepressiva: Johanniskraut

Viele Menschen mit leichten bis mittelschweren Depressionen möchten sich mit pflanzlichen Arzneimitteln behelfen. Das ist verständlich. Die Nebenwirkungen pflanzlicher Arzneimittel sind deutlich schwächer als die konventioneller Antidepressiva. Doch auch pflanzliche Arzneimittel wie das Johanniskraut (Hypericum perforatum) stellen hochpotente Drogen dar.

Johanniskraut ist eine gute Alternative, wenn jemand an jahreszeitlich bedingtem „Winterblues“ leidet. Die meisten frei verkäuflichen Johanniskraut-Präparate haben kaum Nebenwirkungen. Erwiesen ist durch Studien, dass Johanniskraut bei leichten und mittelschweren Depressionen, die nicht durch Lichtmangel ausgelöst wurden, hilfreich ist. Im Handel sind Monopräparate zu finden. Es gibt jedoch auch Stimmungsaufheller, die weitere Zutaten enthalten.

Wirkung bei Depressionen

In einen Vergleich von 35 Studien zur Wirkung von Johanniskraut wurden Präparate mit unterschiedlicher Dosierung eingebunden. Es ergab sich, dass Johanniskraut im Vergleich mit anderen Antidepressiva bei leichten bis mittelschweren Depressionen ähnlich gut wirkt. 

Dosierung und Nebenwirkungen

Wichtig für eine effektive antidepressive Wirkung ist eine ausreichend hohe Dosis Johanniskraut-Extrakt. Die frei verkäuflichen Johanniskraut-Präparate sind nur gegen leichte Depressionen wirksam. Bei mittelschweren Depressionen sollten rezeptpflichtige Johanniskraut-Präparate gewählt werden. Der Gehalt an Johanniskraut ist dann deutlich höher.

Prinzipiell ist Johanniskraut über längere Zeit nutzbar. Bei höher dosierten Präparaten klagen die Verwender über erhöhte Lichtempfindlichkeit, lichtbedingte Hautirritationen oder Kopfschmerzen. Bei Unverträglichkeit kann es zu Übelkeit oder allergischen Reaktionen kommen.

Wechselwirkungen und Kontraindikationen

Bekannt ist, dass Johanniskraut-Präparate Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten erzeugen können. Wahlweise verstärkt Johanniskraut-Extrakt andere Medikamente. Alternativ schwächt es deren Wirkung ab. Betroffen sind davon beispielsweise Blutverdünner, Herzmedikamente wie Digoxin, Benzodiazepine wie Midazolam, Zytostatika oder Immunsuppressiva wie Ciclosporin. Vermutlich wird die Wirkung von Anti-Baby-Pillen gemindert.

Mit Antidepressiva sollte Johanniskraut nicht kombiniert werden. Johanniskraut-Präparate können die Wirkung solcher Medikamente verstärken. Sie können zu einem „serotonergen Syndrom“ führen. Bei der Einnahme mit Psychopharmaka können phototoxische Reaktionen durch Lichteinwirkungen entstehen.

Folgendes Produkt kann ich empfehlen.

Zum Johanniskraut hier klicken

Ergänzend zu Antidepressiva: Vitamin D3

Vitamin D3 hat den Vorteil, dass es (wie Johanniskraut) ebenfalls Lichteinwirkungen nutzt. Es wird daher auch als „Lichtvitamin“ bezeichnet. Einen Teil des benötigten Vitamin D-Bedarfs kann der Organismus über die Sonne tanken. Die Haut kann die Sonneneinwirkung aufnehmen. Dein Körper kann das Sonnen-Vitamin dann selbst herstellen.

Heutzutage sorgen jedoch Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor, Funktionsbekleidung mit technischen Membranen und sonnenarme Wintermonate dafür, dass in der deutschen Bevölkerung ein latenter Vitamin D-Mangel herrscht. Dieser kann nur durch Substitution mit Vitamin D-Tabletten oder Vitamin D-haltigen Lebensmitteln wie fettem Seefisch, Leber, Eigelb, Milchprodukten sowie Pilzen behoben werden. Ein Mangel an Vitamin D geht nach heutiger Erkenntnis mit einer erhöhten Neigung zur Depressivität einher.

Wirkung bei Depressionen

Ein ausreichend hoher Vitamin D-Status kann Depressionen verhindern helfen. Daher ist eine ganzjährige Substitution gegebenenfalls sinnvoll. Entscheiden darüber sollte ein Arzt. Erwiesen ist das Vitamin D3 die Wirkung mancher Antidepressiva verbessert.

Dosierung und Nebenwirkungen

Die rezeptfrei erhältlichen Vitamin D-Präparate gehen von Tagesdosen von 5.000 IE für Erwachsene, 2.000 IE für Kinder aus. Hohe Dosen von 10.000 IE Vitamin D3 führen bei älteren Menschen zu einer erhöhten Sturzneigung. Bei anhaltend hohen Dosen kann es zu Kalkablagerungen in Gefäßen oder Organen kommen. Nieren- und Harnsteine treten gehäufter auf. Um Kalkablagerungen in den Gefäßen und Organen zu vermeiden, solltest du Vitamin D3 immer zusammen mit Vitamin K2 einnehmen.

Vitamin-D-Vergiftungen können bei anhaltender Überdosierung im Bereich von 10.000 – 100.000 IE je Tag auftreten. Bei Nierenkranken und alten Menschen kann es zu Kalzium-Überschüssen im Blut (Hyperkalzämie) kommen.

Wechselwirkungen und Kontraindikationen

Kontraindikationen bestehen bei Überempfindlichkeit und Allergieneigung, bei erhöhtem Kalziumspiegel im Blut oder bei einigen Schilddrüsenerkrankungen. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte Vitamin D3 niedriger dosiert werden. Bei Sarkoidose kommt es bei Überdosierungen zu einer Hypervitaminose mit Hyperkalziämie. Nierenfunktionsstörungen müssen beobachtet werden.

Folgendes Produkt kann ich empfehlen.

Zum Vitamin D3 hier klicken

 

Was tun bei schweren Depressionen?

Bei schweren Depressionen nützen weder nur Subliminals, noch nur Johanniskraut oder nur Vitamin D3. Hier gibt es noch eine Option: eine Psychotherapie und gegebenenfalls eine Unterstützung mit wirkungsvolleren Medikamenten. Eine ausschließliche Selbstbehandlung ist hier nicht ratsam. 

 

Weitere Informationen

https://de.wikipedia.org/wiki/Subliminal_(Psychologie)

https://de.wikipedia.org/wiki/Johanniskräuter

 

Ich übernehme keine Haftung zur Richtigkeit der Inhalte dieser Webseite und eine Haftung für eventuelle Folgeschäden schließe ich aus. Zu Risiken und Nebenwirkungen frage bitte deinen Arzt oder Apotheker.